Standardsoftware


Wer diesen Begriff in eine Suchmaschine tippt, erhält schnell folgende Zeile zur Antwort:

Standardsoftware ist eine Software, die vom Nutzer selbst installiert und nur mit kleineren Einstellungen sofort verwendet werden kann.

Dennoch denken die meisten Menschen an mehr oder minder ein oder zwei Anbieter, die den Markt beherrschen. Eine Standardsoftware sollte mehr sein, als nur vielen Menschen bekannt. Sie sollte mindestens noch drei weitere Bedingungen erfüllen:

1. Verfügbar auf den Desktop-Betriebssystemen MacOS, Windows und Linux.
2. Offene Austauschformate für Dokumente
3. Nutzung von Standardprotokollen und Formaten

Auf den folgenden Seiten geht es nur um Standardsoftware im oben genannten Sinne.

Für die tägliche Praxis bedeutet es, dass ich z.B. mein bevorzugtes Schreibprogramm nutzen kann, auf welchen Desktopcomputer auch immer. Oder eine Präsentation so zeigen kann, wie ich sie gestaltet habe - sogar auf einem fremden Gerät.

Aber auch Mails verschicken und Anhänge mitgeben, die alle anderen problemlos öffnen können. Außerdem möchte ich meinen Kalender bzw. Adressbuch gleichzeitig am Rechner und Smartphone synchron nutzen, ohne auf einen bestimmten Anbieter angewiesen zu sein.

Für Standardsoftware keine Herausforderung.

Für ein Unternehmensumfeld mögen andere Regeln gelten - die private Nutzung oder in kleinen Betrieben/Praxen ist die Unabhängigkeit Kosten und Zeit wert.

Zwei Nachteile sollen nicht verschwiegen werden:

Die Software muss selbst geladen, installiert und eingerichtet werden, denn es gibt keinen Dienst, der alle meine Vorlieben und persönlichen Daten bereits umfänglich ausgespäht hat und vollautomatisch einträgt.

Im Verhältnis kleine Hürden - aber drüber springen ist notwendig.


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