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... gibt es wie Sand am Meer.

Nachteil nur: Sie heißen nicht Whatsapp und benutzen ein offenes (aber auch verschlüsseltes) Protokoll.

Ein quelloffener und sicherer Ersatz ist in jedem Fall Signal, das von Sicherheitsexperten aus gutem Grund empfohlen wird.

Zum Urgestein der Messengerdienset gehört das XMPP-Protokoll, welche sicherlich einen Blick wert ist.

Im ersten Schritt brauchen wir einen Account, mit dem das geht. Schnell erledigt auf Forum Bonn. Danach suchen wir uns ein passendes Clientprogramm für den Desktop und für das Smartphone/Tablet. Zur Einrichtung muss ich nur wissen, dass das Protokoll XMPP oder Jabber heißt, Name und Domain gibt es von Forum Bonn. Nach dem Motto: "global denken, lokal handeln" verbinden sich die Computer weltweit mit unserem lokalen Server.

Bild "Forum Bonn:jabber.png"

Unser Jabber steht in der Mitte für alle, die sich hier anmelden - aber unser Jabber spricht mit allen Computern der Welt mit diesem Protokoll. (Er spricht auch mit Google, muss aber auf Forum Bonn noch nachgeliefert werden.)

Und nun: den XMPP bzw. Jabber Account anlegen

Forum Bonn - die Zeit ist reif!

Set up your XMPP/Jabber Account

Click on XMPP-Logo for registration at Forum Bonn:

Register oder gleich per WebChat loslegen, so wie in Jappix vorgeschlagen. Eine Registrierung ist sofort möglich.

Nachdem Sie eine eigene Jabber-ID (JID) angelegt haben, können Sie Ihren Client einrichten. Ihre Jabber-ID setzt sich aus dem frei wählbaren Namen und der zugehörigen Domain zusammen. Zum Beispiel lautet die JID des Admnistrators vom Forum Bonn admin@forum-bonn.de und ob er online ist zeigt dieses Symbol: ein grünes Häkchen signalisiert: Chatbereit. Alle anderen Symbole sollten sich selbst erklären.

Je nach Client können Bilder verschickt werden, Videos etc. Anders als bei WhatsApp können wir uns die Clients aussuchen. Hier nur ein Tipp jeweils, damit es nicht zu unübersichtlich wird:

Auf dem Desktoprechner zuhause ist das Pidgin (für Windows und Linux), hier eine Anleitung dazu.

Auf dem MacOS greifen wir auf Adium zurück und widmen uns dieser Anleitung.

Pidgin (bzw. Adium) ist das Schweizer Taschenmesser der Kommunikation, es beherrscht nahezu alle Protokolle: Skype Whatsapp etc... oder sie lassen sich als Plugin nachrüsten.

Unterwegs auf Smartphone/Tablet von Apple wäre Monal (App Store) zu nennen und Androiden greifen bei Conversation oder dem PixArt Messenger zu.

Wer mehr wissen will, der findet sich auf Wikipedia unter XMPP den kompletten Hintergrund.

Die Verbindung zum Rechenzentrum Forum Bonn wird verschlüsselt hergestellt, im IM Observatory xmpp.net score sind die Prüfergebnisse zu sehen.

Wer auf Sicherheit grössten Wert legt - ob beruflich oder privat - der findet mit Chat Secure einen mobilen Client für den Jabber/XMPP-Server auf Forum Bonn, der die Nachrichten auch über das Tor-Netz verschicken kann. Leider gibt es  Chat Secure nicht mehr für Android, empfohlen wird für in diesem Fall Conversation

Der XMPP-Server von Forum Bonn steht derzeit noch nicht in vollem Umfang zur Vefügung, grundsätzlich sollten die meisten Funktionen freigeschaltet sein. Im Zweifel nehmen Sie Kontakt mit einem Admninistrator auf. Ob ein Admnistrator von Forum Bonn online ist, erkennen Sie an diesem Statussymbol: - ein grünes Häckchen zeigt: Chatbereit! (JID: admin@forum-bonn.de)

Grundsätzlich gilt für alle bis hier genannten Apps und Programme: Sie sind Open Source und damit frei - verfügbar. Und wer sich nicht mit neuen Programm rumschlagen möchte, dem ist Jappix zu empfehlen.

Telegram


Und wer gleich einen vollwertigen Whatsapp-Ersatz für sich und seine Freunde, Kinder und Eltern sucht, der kann sich Telegram ansehen. Diesen Service gibt es für alle Plattformen, Desktop und Smartphone/Tablet eingeschlossen. Besonders elegant: Bei der Erstinstallation wird gefragt, ob der Account nach einem bestimmten Zeitraum der Nichtbenutzung automatisch gelöscht werden soll. Allerdings muss die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Hand aktiviert werden, nur in diesem Fall bleiben keine Daten auf den Servern von Telegram.

Signal

Erste Wahl bei den Messenger-Diensten ist Signal, denn - im Gegensatz zu Telegram - war das Sicherheitskonzept Grundlage der Entwicklung, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist die Regel. Die Betreiber verfolgen das „Zero-Knowledge-Prinzip“, und wollen keine Kenntnis, wer, wann, mit wem kommuniziert. So sind vom einzelnen Benutzer nur zwei Daten bekannt: Wann er oder sie den Account angelegt haben und wann sie sich zum letzten Mal eingebucht haben, Standort- oder weitergehende Daten werden weder erhoben noch zwischengespeichert.

Mit „Fast, simple, secure“ bewirbt Signal den Dienst. Wie die anderen Messenger können nicht nur Fotos oder Videos übertragen werden, ebenso gehören verschlüsselte Telefonate zum Funktionsumfang. Finanziert wird Signal durch Spenden, die größte Einzelspende über 50.000.000 US$ brachte 2018 übrigens einer der Mitbegründer von WhatsApp ein.

Frage:
Wer hat es geschafft, seinen Account auf Facebook zu löschen?

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